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Kein Auto.
Volles Leben.

Seit 1998 zeigen wir, dass es ohne geht. Im Alltag, mit Kindern, beim Umzug, im Urlaub.

Gezeichnete Straße: Häuserzeile, Bäume, Menschen zu Fuß und auf Rädern, Bänke — und kein einziges parkendes Auto.

Worum es uns geht

Fünf Sätze. Kein Kleingedrucktes.

Nicht gegen Autos. Wenn du bei dreien nickst, sind wir schon einer Meinung.

  1. Ein Auto braucht in der Stadt vor allem eines: einen Platz zum Stehen.
  2. Wer aufhört zu fahren, verschafft den anderen Platz — auch denen, die fahren müssen.
  3. Eine Straße ohne parkende Autos ist keine leere Straße, sondern eine benutzbare.
  4. Autofrei zu leben ist kein Verzicht, sondern eine andere Rechnung.
  5. Auf dem Land ist es schwerer. Das wissen wir, und wir sagen es dazu.

Nachgerechnet

Was ein Auto wirklich verschlingt

317 €

im Monat kostet ein Kleinwagen — nach den Vollkostenlisten des ADAC

911 €

im Monat die obere Mittelklasse. Sprit kommt da noch obendrauf

5 Tage

im Monat arbeitet man nur fürs Auto — bei 520 € Kosten und 2.000 € netto

100.000 €

bis 500.000 € in einem Menschenleben. Man nennt es die Armutsfalle Auto

Alle Zahlen aus „Besser leben ohne Auto“, dem Ratgeber des Vereins (oekom, 2018), dort nach den Vollkostentabellen des ADAC. Stand 2018 — vor Veröffentlichung aktualisieren

Der ehrliche Preis

Was kostet dich dein Auto wirklich?

Nicht der Sprit — alles. Wertverlust, Versicherung, Steuer, Reparaturen, Reifen, Parken. Rechnet im Browser, sendet nichts.

12.000 km im Jahr
Was für ein Auto?

Grundlage sind die ADAC-Vollkostentabellen, zitiert im Buch des Vereins. Rund zwei Drittel der Kosten fallen an, ob du fährst oder nicht — Wertverlust, Versicherung, Steuer, Stellplatz. Nur der Rest hängt an den Kilometern. Zahlen Stand 2018, Aufteilung fest/variabel ist eine Annahme — beides bestätigen

Dein Auto kostet dich etwa

6.240 €

im Jahr — das sind 520 € im Monat oder 52 Cent je Kilometer.


Der Beitrag hier kostet 30 € im Jahr — das ist der Gegenwert von 1,7 Tagen Autohalten.

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Die Verkehrspyramide

Oben steht, was wenig Platz braucht

Nicht alle Fortbewegung ist gleich teuer für die Stadt. Je weiter oben, desto mehr Menschen kommen auf derselben Fläche voran. Autofrei zu leben heißt, sich möglichst weit oben zu bedienen.

  1. 1Zu Fuß gehen
  2. 2Fahrrad
  3. 3Transportrad
  4. 4Bus, Bahn, Tram
  5. 5Taxi und Lieferverkehr
  6. 6Carsharing
  7. 7Eigenes Auto
  8. 8Fliegen

Der Gedanke stammt aus dem Vereinsbuch; die dortige Grafik ist vom Bicycle Innovation Lab Kopenhagen und nicht übernommen, sondern hier eigenständig neu gebaut.

Was daraus wird

In Nürnberg haben wir eine Straße umgebaut.

Nicht gefordert — umgebaut. Die Regionalgruppe hat ein Bürgerbegehren über das Quorum gebracht, und seit 2025 ist der Superblock Gostenhof ein Pilotprojekt der Stadt.

2023

Beginn der Unterschriftensammlung

Quorum

erreicht — genaue Zahl bestätigen

2025

Superblock Gostenhof als Pilot beschlossen

Wie die Gruppe das gemacht hat

Kostenlos, ohne Anmeldung

Das ganze Buch als PDF.

„Besser leben ohne Auto“ — Argumente, Checklisten und Erfahrungsberichte von Menschen, die es täglich machen. oekom Verlag, 2018.

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Ab 0,50 € im Monat dabei.

Sechs, dreißig oder sechzig Euro im Jahr — nach Selbsteinschätzung, ohne Nachweis. Der Antrag ist in einer Minute ausgefüllt.

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