unterlagen / 04-entscheidungenWas entschieden ist, mit Datum und Folge — und was noch klemmt. Übersicht

Entscheidungen — laufend geführt

Was entschieden ist, steht hier mit Datum und Folge. Was offen ist, steht unten. Zweck: dass eine Frage nur einmal beantwortet werden muss.


E-07 · Storyblok wird das CMS, der Bestand der alten Seite zieht hinein

Entschieden am 01.11.2026 durch den Auftraggeber.

Der Verein pflegt seine Inhalte künftig in Storyblok (Space autofrei, Serverstandort EU). Beim Veröffentlichen stößt ein Webhook den Bau an, Cloudflare Pages liefert das fertige HTML aus. Die Inhalte der alten Seite — 17 Seiten, 33.521 Zeichen, 46 Links — liegen übernommen unter /bestand/.

Was ausdrücklich nicht ins CMS geht: die abgestimmten Texte der Startseite. Die bleiben im Generator, wo pruefe-texte.py sie bei jedem Bau gegen ihre Quelle prüft. Wären sie im CMS, könnte die mühsam abgestimmte Fassung unbemerkt verrutschen, und der Wächter liefe ins Leere.

Folge — das weicht von E-01 ab, und zwar bewusst. E-01 sagt „Git-basiertes CMS, keine Anbieterbindung" und nennt Keystatic, Sveltia, Decap. Storyblok ist keines davon: es ist ein gehosteter Dienst. Die Bindung wird an einer Stelle aufgefangen — jeder Abruf schreibt den geholten Stand nach inhalt/<typ>.json ins Repo. Damit gilt:

Wer E-01 wieder aufmacht, muss nur diesen einen Punkt prüfen: ob der Rückfall noch steht.

Wie der Bau ausgelöst wird — und warum umständlicher als nötig aussieht. Das Pages-Projekt nbaf bleibt ein Direct-Upload-Projekt. Ein git-verbundenes Projekt wäre der kürzere Weg gewesen (ein Deploy Hook, kein Code), aber Cloudflare kann ein bestehendes Projekt nicht umstellen, und ein neues hätte eine neue Adresse bekommen. An nbaf.pages.dev hängen die veröffentlichten Entwürfe, die Vorstand und Mitglieder in der Hand haben — die Regel „veröffentlichte Stände werden nie überschrieben" gilt auch für ihre Adressen.

Deshalb: GitHub Actions baut und schiebt mit wrangler hoch. Dazwischen steht ein Relais als Cloudflare Worker (webhook/), weil Storybloks Webhook nur URL und Secret kennt, keine eigenen Kopfzeilen — GitHubs dispatch verlangt aber einen Authorization-Header. Die Berechtigung steckt im zufälligen Pfad, dasselbe Modell wie Cloudflares eigene Deploy Hooks.

pruefe-texte.py läuft im Workflow vor dem Ausliefern: weicht ein freigegebener Text ab, geht nichts live.

Offen geblieben: der Tarif nach Ablauf der 45-Tage-Testphase (bis 16.12.2026). Das hängt an Punkt 10 unten — wie viele Zugänge der Verein nach dem Start braucht. Formulare sind vertagt; Jotform ist vom Tisch, solange EU-Speicherung dort nur im Enterprise-Tarif zugesichert wird.


E-06 · Die Beitrittsstrecke wird dreiteilig, und Abbrecher werden erinnert

Entschieden am 12.09.2026.

Beitragsstufe, dazu Name und E-Mail. Also nur, was billig zu geben ist.

Wer Schritt 1 abschickt und dann aufhört, ist nicht verloren. Nach einem Tag geht genau eine Erinnerung an die Person — mit einem Knopf zurück ins Formular, alles vorausgefüllt — und eine Notiz an den Vorstand, wo jemand hängengeblieben ist.

Folge für den Datenschutz: Die Zustimmung muss deshalb in Schritt 1 stehen, nicht später. Ab dem Knopf „Weiter“ verlässt etwas den Browser und liegt beim Verein; ohne vorherige Zustimmung wäre die Erinnerungsmail eine unerbetene Nachricht an jemanden, der nie etwas abgeschickt hat. Der Entwurf sagt es ausdrücklich: einmal erinnern, nicht mehr. Der Rückkehr-Link trägt eine zufällige Kennung, keine Daten in der Adresszeile, und verfällt nach vierzehn Tagen; danach ist der Datensatz gelöscht.

Warum überhaupt: Die Anschrift ist das teuerste Feld der ganzen Strecke — sie steht auf dem heutigen Papierformular und der Verein braucht sie, aber sie kostet Abschlüsse. Sie nach hinten zu schieben heißt nicht, auf sie zu verzichten: Es heißt, dass ein Abbruch an dieser Stelle nicht mehr ein leeres Blatt hinterlässt, sondern einen Namen und eine E-Mail.

Entwurf dazu: /wireframe/beitritt/v4/. Die einteilige Fassung bleibt als v3 daneben stehen.


E-05 · Der Mitgliedsantrag geht per E-Mail an den Vorstand

Entschieden am 09.09.2026 durch den Vorstand.

Zur Wahl standen drei Lesarten von „sich gleich online als Mitglied anmelden“:

Aufwand
a)Der Antrag wird auf der Website ausgefüllt und als E-Mail zugestellt. Den Dauerauftrag richtet das Mitglied weiterhin selbst ein.im Budget, nichts Neues nötig
b)Antrag und Zahlung in einem Zug — Lastschrift oder ZahlungsdienstleisterGrundlage in der Satzung nötig, Anbietergebühren, IBAN-Speicherung mit Löschkonzept
c)Ein Mitgliederkonto zum Einloggen und Änderneigene Mitgliederverwaltung, weit jenseits des Budgets

Es gilt a).

Damit gilt für die ganze Seite:

Die Bestätigungsseite zeigt die Bankdaten und einen Giro-Code, der die Überweisung in fast jeder Banking-App von selbst ausfüllt.

Weges und bei den heutigen Zahlen unerheblich.

Was sich dadurch nicht ändert: Die Satzung bleibt unangetastet, es kommt kein Dienstleister ins Spiel, und es entstehen keine laufenden Kosten.

Was zu klären bleibt: die Empfängeradresse für die Anträge, die Bankverbindung und das Schema für den Verwendungszweck. Siehe offene Fragen 1 und 2.

Entwurf dazu: /wireframe/beitritt/v3/ — unter dem Entwurf steht, was genau im Postfach des Vorstands ankommt und was der Vorstand danach von Hand tut.


E-04 · Die drei Wege des Papierformulars bleiben die drei Wege der Website

Festgestellt am 04.09.2026, bestätigt mit E-05.

Das bestehende Beitrittsformular kennt bereits drei Wege: „Ich interessiere mich“ (kostenlos), den Antrag auf Mitgliedschaft (mit Selbstverpflichtung) und die Freundschaftserklärung (unterstützen ohne Autoverzicht, mit Spendenquittung). Die Website macht diese drei Wege sichtbar, statt neue zu erfinden. Die Fördermitgliedschaft, die als größter Hebel diskutiert wurde, existiert also längst — sie steht nur nirgends.


E-03 · Kein Lastschriftmandat

Entschieden am 03.09.2026. Ein SEPA-Mandat braucht eine Grundlage in Satzung oder Beitragsordnung und bedeutet, IBANs zu speichern. Bei 6 bis 60 Euro im Jahr fressen die Gebühren einen spürbaren Teil des Beitrags. Stattdessen: Überweisung mit vorbelegtem Verwendungszweck und Giro-Code. Von E-05 bestätigt.


E-02 · Kein eigenes Bildmaterial, also Entwürfe, die ohne auskommen

Entschieden am 03.09.2026. Es gibt keine Fotos, auf die das Projekt zugreifen darf. Kartenbilder von Google dürfen auf einer Website nicht nachgenutzt werden, die Karte wird deshalb gezeichnet. Die Bilder aus dem Buch sind aller Wahrscheinlichkeit nach nur für den Druck lizenziert — vor jeder Verwendung ist das zu klären.


E-01 · Eigenständiges Code-Projekt, keine Anbieterbindung

Entschieden am 02.09.2026. Statische Seite auf Cloudflare Pages, dazu ein Git-basiertes CMS mit klickbarer Oberfläche für den Verein. Kein Webflow, kein WordPress. Die Auswahl des CMS (Keystatic, Sveltia, Decap) steht noch aus — sie ändert nichts an der Architektur.


Offen — in der Reihenfolge, in der es klemmt

  1. An welche Adresse gehen die Anträge, und wer antwortet darauf?

Gebraucht wird ein Postfach, das regelmäßig jemand liest.

  1. Bankverbindung und Schema für den Verwendungszweck.

Ohne beides kann die Bestätigungsseite nicht fertig werden.

  1. Verlangt die Satzung Schriftform für den Beitritt?

Falls ja, liegt der E-Mail zusätzlich das ausgefüllte Formular als PDF bei. Der Entwurf sieht diesen Anhang bereits vor; es ist kein zweiter Weg, nur eine Beilage.

  1. Wie viele Mitglieder hat der Verein, und darf die Zahl genannt werden?

Die einzige Zahl, die dem ganzen Entwurf fehlt.

  1. Will der Vorstand die Abbruch-Notiz überhaupt bekommen, oder reicht die Erinnerung an

die Person? Eine Mail mehr im Postfach, dafür sieht man, wo die Leute hängenbleiben.

  1. Dachverband oder Kampagnenplattform?

Entscheidet über die Struktur der ganzen Seite. Siehe Strategie, Abschnitt 7.

  1. Das Gründungsjahr auf der eigenen Seite ist falsch — bestätigt der Vorstand 1998?
  2. Stimmt die Zahl der gesammelten Unterschriften, und darf sie genannt werden?
  3. Spendenquittung bei der Freundschaftserklärung — automatisch oder auf Anfrage?
  4. Wer pflegt die Seite nach dem Start, und wie viele Zugänge braucht es?
  5. Darf die Seite cookielos gemessen werden?
  6. Welcher Storyblok-Tarif nach dem 16.12.2026?

Die Testphase läuft dann ab. Die Antwort hängt an Punkt 10: der kostenlose Tarif bringt weniger Zugänge, als ein Vorstand mit mehreren Schreibenden braucht.